Vitreoretinale Chirurgie: Behandlungen zur Gesundheit der Netzhaut
Die vitreoretinale Chirurgie ist ein moderner Ansatz, der die Diagnostik, Behandlung und operativen Verfahren bei Netzhauterkrankungen mithilfe fortschrittlicher Technologien umfasst. Für grundlegende Informationen zu Netzhautablösungen, diabetischer Retinopathie, Makulaerkrankungen und chirurgischen Abläufen kann die Lektüre fortgesetzt werden.
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Das Auge zählt zu den wichtigsten Sinnesorganen und ermöglicht die Wahrnehmung der окружа çevrenin. Die Netzhaut, die den hinteren Bereich des Auges auskleidet und ähnlich wie der Film einer Kamera funktioniert, ist der Ort, an dem der Sehvorgang stattfindet.
Erkrankungen dieser empfindlichen Schicht oder des den Augeninnenraum ausfüllenden Glaskörpers (Vitreus) erfordern besondere Fachkenntnisse und den Einsatz moderner Technologien.
Die vitreoretinale Chirurgie gehört zu den fortschrittlichsten Verfahren der Augenheilkunde und wird angewendet, um diese sensiblen Strukturen zu stabilisieren und die Sehfunktion zu erhalten. In unserer Praxis kommen moderne diagnostische und therapeutische Technologien zum Einsatz, um Erkrankungen der Netzhaut differenziert zu beurteilen und individuell angepasste Behandlungsansätze zu planen.
Welche Symptome können auf Netzhauterkrankungen hinweisen?
Netzhauterkrankungen verlaufen häufig schmerzlos, machen sich jedoch durch deutliche Veränderungen der Sehqualität bemerkbar. Zu den häufig beschriebenen Anzeichen zählen unter anderem:
- Schwebende Punkte oder Fäden (Floaters): Plötzlich auftretende schwarze Punkte, netzartige Strukturen oder bewegliche Schatten im Sichtfeld.
- Lichtblitze: Kurzzeitige Lichtaufblitzungen, ähnlich einem Blitz oder Kamerablitz, insbesondere bei Augenbewegungen.
- Gesichtsfeldausfälle: Das Gefühl eines dunklen Vorhangs, der sich von einer Seite, von oben oder unten über das Sichtfeld schiebt.
- Verzerrtes Sehen: Gerade Linien erscheinen wellig, gebrochen oder verzerrt.
- Zentrale Sehbeeinträchtigung: Unschärfe oder Ausfall im zentralen Blickfeld.
Häufig behandelte Erkrankungen im Rahmen der vitreoretinalen Chirurgie
Die vitreoretinale Chirurgie ist ein hochspezialisiertes Behandlungsfeld, das sich mit Erkrankungen der empfindlichen Netzhaut befasst. Sowohl akute als auch langsam fortschreitende Krankheitsbilder können dabei eine Rolle spielen.
1. Netzhautablösung (Amotio retinae)
Die Netzhautablösung ist eine ernsthafte Augenerkrankung, die häufig plötzlich auftritt und eine rasche Abklärung erfordert. Typische Begleiterscheinungen sind Lichtblitze, zahlreiche Floaters oder ein schattenartiger Gesichtsfeldausfall.
Dabei löst sich die Netzhaut von der darunterliegenden Schicht, die sie mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Ohne rechtzeitige Behandlung kann die Funktion der Netzhaut dauerhaft beeinträchtigt werden.
Im Rahmen der vitreoretinalen Chirurgie wird die Netzhaut wieder in ihre anatomische Position gebracht und durch unterstützende Maßnahmen wie Laseranwendungen oder den Einsatz von Gasen bzw. Silikonöl stabilisiert.
2. Diabetische Retinopathie
Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte können die feinen Blutgefäße der Netzhaut beeinträchtigen. Im Verlauf kann es zu Gefäßaussackungen, Blutungen oder zur Bildung instabiler neuer Gefäße kommen.
In fortgeschrittenen Stadien können Blutansammlungen im Augeninneren, Zugkräfte auf die Netzhaut oder deutliche Seheinschränkungen auftreten.
Im Rahmen einer Vitrektomie können unter anderem:
- Blutungen aus dem Glaskörper entfernt werden,
- Zugbildungen an der Netzhaut gelöst werden,
- die anatomischen Verhältnisse im Augeninneren stabilisiert werden.
3. Makulaloch (Foramen maculae)
Die Makula ist für das scharfe zentrale Sehen verantwortlich. Altersbedingte Veränderungen oder Zugkräfte des Glaskörpers können hier zu einer kleinen Öffnung führen.
Typische Wahrnehmungen sind:
- Verzerrungen beim Lesen,
- Schwierigkeiten beim Erkennen von Gesichtern,
- Unschärfe im zentralen Blickfeld.
Das Makulaloch heilt nicht spontan ab. In der Chirurgie kommen spezielle Techniken zum Einsatz, um die Netzhaut zu entlasten und den Verschluss der Öffnung zu unterstützen.şmeyi destekler. Başarılı tedaviyle, hastalar yeniden çok daha net bir merkez görme alanına kavuşabilir.
4. Epiretinale Membran (Makula-Pucker)
Dabei handelt es sich um eine feine Membran, die sich auf der Oberfläche der Netzhaut bildet und diese verziehen kann.
Mögliche Folgen sind verzerrtes Sehen, Formveränderungen von Objekten und eine zunehmende Unschärfe.
Während der Operation wird diese Membran mit mikrochirurgischer Präzision entfernt, wodurch sich die Netzhautstruktur im Verlauf stabilisieren kann.

Behandlungsmethoden und moderne Technologien
Da sich Augenstruktur, Krankheitsverlauf und individuelle Anforderungen unterscheiden, erfolgt die Therapieplanung stets auf Basis einer detaillierten Untersuchung. Hochauflösende Bildgebung, Netzhaut-Scans und moderne Diagnostik ermöglichen eine präzise Beurteilung.
Je nach Befund können Verlaufskontrollen, medikamentöse Therapien, Laserbehandlungen, intravitreale Injektionen oder operative Verfahren in Betracht kommen.
Pars-Plana-Vitrektomie (PPV)
Die Pars-Plana-Vitrektomie ist ein zentrales Verfahren der modernen vitreoretinalen Chirurgie. Über sehr feine Zugänge wird der Glaskörper entfernt, um Zugang zur Netzhaut zu erhalten.
Dabei können:
- Zugmembranen entfernt,
- Netzhautrisse laserbehandelt,
- anatomische Strukturen stabilisiert werden.
Dank moderner 23G- und 25G-Systeme ist häufig kein Nahtverschluss erforderlich, was den Heilungsverlauf begünstigen kann.
Intravitreale Injektionen
Nicht jede Netzhauterkrankung erfordert einen chirurgischen Eingriff. Bei bestimmten Krankheitsbildern können Medikamente direkt in den Glaskörperraum verabreicht werden, um Flüssigkeitseinlagerungen zu reduzieren oder Krankheitsprozesse zu verlangsamen.
Die Anwendung erfolgt unter sterilen Bedingungen und nimmt in der Regel nur kurze Zeit in Anspruch.
Argon-Laserbehandlung
Die Argon-Lasertherapie wird häufig eingesetzt, um gefährdete Netzhautbereiche gezielt zu stabilisieren.
Durch gezielte Laserimpulse können Schwachstellen abgesichert und das Fortschreiten bestimmter Netzhautveränderungen verhindert werden.
Ablauf der vitreoretinalen Chirurgie
Vor dem Eingriff erfolgt eine umfassende augenärztliche Untersuchung, häufig ergänzt durch bildgebende Verfahren wie OCT. Viele Eingriffe können unter lokaler Betäubung durchgeführt werden.
Je nach Befund kann während der Operation ein sogenanntes Tamponadematerial eingesetzt werden:
- Gas: wird mit der Zeit vom Körper resorbiert; währenddessen kann die Sicht vorübergehend eingeschränkt sein.
- Silikonöl: verbleibt länger im Auge und wird gegebenenfalls in einem weiteren Eingriff entfernt.
Die Nachsorge spielt eine wichtige Rolle. Je nach Situation kann für einen begrenzten Zeitraum eine bestimmte Kopfhaltung empfohlen werden. Leichte Reizerscheinungen oder vorübergehende Sehschwankungen gelten als normale Begleiterscheinungen des Heilungsprozesses.