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Moderne Behandlungsmethode: Katarakttherapie mit der Phako-Methode

Die Kataraktbehandlung mit der Phako-Methode wird durchgeführt, indem die getrübte natürliche Augenlinse entfernt und durch eine künstliche Intraokularlinse ersetzt wird. Diese moderne chirurgische Technik kann dazu beitragen, die Sehqualität zu verbessern und den Alltag der Patientinnen und Patienten komfortabler zu gestalten.

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Was ist die Kataraktbehandlung mit der Phako-Methode?

Die Kataraktbehandlung mit der Phako-Methode gehört heute zu den am häufigsten angewendeten und bewährten chirurgischen Verfahren. Der medizinische Fachbegriff dieser Technik lautet Phakoemulsifikation.

Das Grundprinzip besteht darin, die natürliche Augenlinse, die durch den Katarakt ihre Transparenz verloren hat, mithilfe von Ultraschallenergie zu zerkleinern und anschließend zu entfernen. Danach wird eine künstliche Intraokularlinse in das Auge eingesetzt.

Was bedeutet Phakoemulsifikation?

Der Begriff „Phakoemulsifikation“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäß „Verflüssigung und Zerkleinerung der Linse“. Dabei wird die getrübte Linse mit einem speziellen Ultraschallgerät in sehr kleine Partikel zerlegt und gleichzeitig aus dem Auge abgesaugt.

Da hierfür nur ein sehr kleiner Schnitt notwendig ist, kommt es in der Regel ohne Nähte aus. Dies trägt wesentlich zu einer schnelleren Heilung und einem höheren Patientenkomfort bei.

Unterschied zu traditionellen Kataraktmethoden

Bei klassischen Kataraktoperationen wurde die Linse über einen größeren Schnitt entfernt. Die Phako-Methode hingegen ermöglicht den Eingriff über minimalinvasive, sehr kleine Schnitte, was mehrere Vorteile bietet:

  • kürzere Heilungszeit
  • geringeres Infektionsrisiko
  • schnellere Rückkehr in den Alltag

Welches Ziel verfolgt die Phako-Methode?

Ziel der Behandlung ist es, die getrübte Augenlinse sicher und effektiv zu entfernen und durch eine klare, künstliche Linse zu ersetzen, die wieder ein scharfes Sehen ermöglicht.

Dabei geht es nicht nur um die Verbesserung der Sehschärfe, sondern auch um einen komfortablen, sicheren und zügigen Heilungsverlauf für den Patienten.

Wie wird die Kataraktbehandlung mit der Phako-Methode durchgeführt?

Die Phako-Operation erfolgt in der Regel ambulant und ist für den Patienten sehr gut verträglich. Vor dem Eingriff wird das Auge gründlich untersucht und der passende Linsentyp individuell festgelegt.

Vor der Operation wird das Auge mit betäubenden Augentropfen lokal anesthesiert. Eine Vollnarkose ist in der Regel nicht notwendig.

Während des Eingriffs wird die getrübte Linse durch ultraschallbasierte Vibrationen zerkleinert und entfernt – dieser Schritt wird als Phakoemulsifikation bezeichnet.

Anschließend wird eine künstliche Intraokularlinse (IOL) eingesetzt, die dauerhaft im Auge verbleibt und die Funktion der natürlichen Linse übernimmt.

Der Eingriff dauert meist 10–20 Minuten. In der Regel kann der Patient noch am selben Tag nach Hause gehen. Das Auge wird geschützt, und die Nachbehandlung beginnt mit den verordneten Augentropfen.

Auswahl der künstlichen Linse bei der Phako-Methode

Bei der Phako-Kataraktoperation wird die natürliche Linse durch eine künstliche Intraokularlinse (IOL) ersetzt, die für den lebenslangen Verbleib im Auge konzipiert ist.

Warum ist die Linsenauswahl so wichtig?

Jede Augenstruktur und jeder Sehbedarf ist unterschiedlich. Die Wahl der Linse beeinflusst nicht nur die Sehschärfe, sondern auch den Alltag und die Lebensqualität des Patienten.

Häufig verwendete Linsentypen

Monofokale Linse
Die am häufigsten eingesetzte Standardlinse. Sie ermöglicht meist klares Sehen in der Ferne; für die Nähe wird häufig eine Lesebrille benötigt.

Multifokale Linse
Diese Linsen sind so konzipiert, dass sie sowohl Nah- als auch Fernsicht unterstützen und den Bedarf an Brillen reduzieren können. Sie sind jedoch nicht für jeden Patienten geeignet.

Torische Linse
Geeignet für Patienten mit Astigmatismus. Sie korrigiert gleichzeitig den Katarakt und die Hornhautverkrümmung.

Trifokale Linse
Moderne Premiumlinsen, die eine ausgewogene Sicht in Nähe, Zwischen- und Ferndistanz ermöglichen. Besonders geeignet für aktive Menschen mit dem Wunsch nach größtmöglicher Brillenunabhängigkeit.

Vorteile der Kataraktbehandlung mit der Phako-Methode

Die Phakoemulsifikation ist heute die bevorzugte Methode der Kataraktchirurgie. Ihre Vorteile liegen in der kurzen Operationsdauer, dem hohen Komfort und der schnellen visuellen Erholung.

  • Minimalinvasiver Eingriff ohne große Schnitte
  • Meist keine Nähte erforderlich
  • Geringes Infektionsrisiko durch moderne Technik
  • Schnelle Rückkehr in den Alltag
  • Frühe Verbesserung der Sehschärfe

Durch individuell ausgewählte Intraokularlinsen kann eine dauerhafte Verbesserung des Sehens – für Ferne und ggf. auch Nähe – erzielt werden.

Heilungsverlauf nach der Phako-Kataraktoperation

Die Erholungsphase verläuft in der Regel rasch. Dennoch sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:

  • In den ersten Tagen können leichte Unschärfen oder Lichtreflexe auftreten – meist vorübergehend.
  • Die verschriebenen antibiotischen und entzündungshemmenden Augentropfen müssen regelmäßig angewendet werden.
  • Augenreiben, Druck oder Stöße auf das Auge sollten in den ersten Wochen vermieden werden.
  • Beim Waschen oder Duschen ist darauf zu achten, dass kein Wasser ins Auge gelangt.
  • Die geplanten Nachkontrollen sind wichtig, um den Heilungsverlauf und die Linsenposition zu überprüfen.

Bei plötzlichen Sehverschlechterungen, Schmerzen oder starker Lichtempfindlichkeit sollte umgehend der Augenarzt kontaktiert werden.

Ist die Phako-Methode für jeden geeignet?

Die Phako-Methode ist für viele Patienten sicher und effektiv, jedoch nicht in jedem Fall die optimale Wahl. Die Entscheidung hängt von mehreren Faktoren ab:

Sehr fortgeschrittener Katarakt

Bei stark verhärteter Linse kann die Phakoemulsifikation technisch schwieriger sein, sodass alternative Verfahren erwogen werden.

Begleiterkrankungen des Auges

Erkrankungen wie Netzhautprobleme, Hornhauterkrankungen oder Glaukom können die Operationsplanung beeinflussen.

Individuelle Augenanatomie

Hornhautdicke, Augeninnenraum und andere anatomische Gegebenheiten spielen eine Rolle bei der Eignung.

Daher ist eine individuelle fachärztliche Beurteilung entscheidend.

Die Phako-Methode ist ein etabliertes Verfahren in der Kataraktchirurgie und kann bei Linsentrübung zu einer deutlichen Verbesserung der Sehqualität beitragen.

Für weitere Informationen zur Phako-Kataraktoperation und eine persönliche augenärztliche Beratung können Sie sich gerne an unsere Klinik wenden.

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Häufig gestellte Fragen zur Phako-Methode

Wie lange dauert die Fako-Methode?

Der mit der Fako-Methode durchgeführte Eingriff dauert in der Regel etwa 15–20 Minuten.

Wie verläuft der Heilungsprozess nach der Fako-Operation?

Der Heilungsverlauf nach einer Fako-Operation ist meist sehr zügig. Viele Patientinnen und Patienten können bereits innerhalb von 1–2 Tagen wieder in ihren Alltag zurückkehren.

Welche Sehprobleme werden mit der Fako-Methode behandelt?

Die Fako-Methode wird vor allem bei der Behandlung des Katarakts eingesetzt. In bestimmten Fällen kann sie jedoch auch bei anderen Augenerkrankungen in Betracht gezogen werden.