Was Sie über den Grauen Star wissen sollten mit Op. Dr. Murat Ün
Katarakt ist ein Zustand, bei dem die natürliche Augenlinse im Laufe der Zeit an Transparenz verliert. Op. Dr. Murat Ün ist seit vielen Jahren im Bereich der Augenheilkunde und Augenchirurgie tätig und vermittelt fundierte Informationen sowie fachliche Orientierung zu häufigen Augenerkrankungen wie dem Katarakt.
Das Sehen ist einer der Sinne, den wir im Alltag am intensivsten nutzen – oft, ohne es bewusst wahrzunehmen. Schon kleine Veränderungen an den Augen können daher den täglichen Lebenskomfort deutlich beeinflussen.
Dr. Murat Ün, der seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Augenheilkunde und Augenchirurgie tätig ist, informiert und begleitet seine Patientinnen und Patienten kompetent bei häufigen Augenerkrankungen wie dem Grauen Star (Katarakt).
Was ist ein Katarakt (Grauer Star)?
Ein Katarakt ist eine Augenerkrankung, bei der die natürliche Augenlinse ihre Transparenz verliert. Die getrübte Linse verhindert, dass das Licht klar auf die Netzhaut fokussiert wird. Dadurch kann es zu verschwommenem Sehen, nachlassender Farbwahrnehmung oder erhöhter Lichtempfindlichkeit kommen.
Welche Symptome treten bei einem Katarakt auf?
Die Anzeichen eines Katarakts können von Person zu Person variieren. Häufig beobachtete Symptome sind:
- Verschwommenes oder nebliges Sehen
- Matt oder blass wirkende Farben
- Blendung oder Unbehagen bei hellem Licht
- Schwierigkeiten beim Sehen in der Dämmerung oder nachts
- Probleme beim Lesen oder Erkennen feiner Details
- Häufige Änderungen der Brillenstärke
Diese Beschwerden deuten nicht zwangsläufig auf einen Katarakt hin. Auch andere Augenerkrankungen können ähnliche Symptome verursachen. Deshalb ist bei solchen Veränderungen eine augenärztliche Untersuchung wichtig.
Warum ist eine frühzeitige Diagnose wichtig?
Ein Katarakt entwickelt sich meist langsam. Eine frühe Diagnose ermöglicht es, den Verlauf zu beobachten und den optimalen Zeitpunkt für eine mögliche Behandlung zu planen. Regelmäßige augenärztliche Kontrollen helfen zudem, auch andere Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen.
Ursachen und Risikofaktoren für den Grauen Star
Die häufigste Ursache für einen Katarakt ist der natürliche Alterungsprozess. Mit der Zeit verändern sich die Eiweißstrukturen der Augenlinse, was zu einer Eintrübung führen kann. Dr. Murat Ün betont, dass dies ein natürlicher Vorgang ist, dessen Geschwindigkeit jedoch individuell unterschiedlich verläuft.
Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- Alter: Häufiger ab dem 60. Lebensjahr, kann aber auch früher auftreten
- Augenverletzungen: Traumata, frühere Augenoperationen oder Entzündungen
- Genetische Veranlagung: Kataraktfälle in der Familie
- Andere Augenerkrankungen: z. B. Glaukom oder Uveitis
- Systemische Erkrankungen: insbesondere Diabetes mellitus
- Langfristige Medikamenteneinnahme: z. B. Kortisonpräparate
- UV-Strahlung: langjährige, ungeschützte Sonneneinstrahlung
Diese Faktoren sind nicht alleinige Ursachen, können jedoch das Risiko erhöhen. Regelmäßige Kontrollen ermöglichen eine frühzeitige Einschätzung und gegebenenfalls rechtzeitige Maßnahmen.

Moderne Behandlungsansätze bei Katarakt
Die Behandlung des Grauen Stars wird individuell auf die Bedürfnisse und den Augenstatus der Patientin oder des Patienten abgestimmt. Laut Dr. Murat Ün basiert die Therapieentscheidung auf einer ausführlichen Untersuchung und gezielten Diagnostik. Ziel ist es, eine Lösung zu finden, die den Alltag wieder komfortabel ermöglicht.
Moderne chirurgische Verfahren
Die Standardbehandlung besteht heute darin, die getrübte Linse zu entfernen und durch eine künstliche Intraokularlinse zu ersetzen. Der Eingriff erfolgt in der Regel über sehr kleine Schnitte und ohne Naht. Moderne Techniken ermöglichen häufig eine vergleichsweise kurze Erholungszeit.
Laserassistierte Kataraktchirurgie
Bei ausgewählten Patientinnen und Patienten kann in bestimmten OP-Schritten Lasertechnologie eingesetzt werden. Diese Methode bietet eine hohe Präzision, ist jedoch nicht für jede Person geeignet. Die Entscheidung erfolgt nach individueller Untersuchung.
Patientenkomfort und Ablauf
Die Kataraktoperation wird meist unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die eigentliche OP dauert in der Regel nur kurze Zeit, kann aber je nach Befund variieren. Nach dem Eingriff werden Schutzmaßnahmen und eine regelmäßige Tropftherapie empfohlen. Dr. Murat Ün legt großen Wert auf umfassende Aufklärung und Patientenkomfort in jeder Phase.
Heilungsverlauf nach der Kataraktoperation
Die Erholungsphase ist individuell unterschiedlich und hängt sowohl von der Operationsmethode als auch vom allgemeinen Gesundheitszustand ab. Eine gute Mitarbeit der Patientinnen und Patienten unterstützt den Heilungsverlauf maßgeblich.
Wichtige Hinweise in den ersten Tagen
- Das Auge nicht reiben und vor Stößen schützen
- Verordnete Augentropfen regelmäßig anwenden
- Schwere körperliche Belastungen zunächst vermeiden
- Staubige oder schmutzige Umgebungen meiden
Wann verbessert sich das Sehen?
Eine Sehverbesserung wird häufig bereits in den ersten Tagen wahrgenommen. Die vollständige Stabilisierung kann jedoch – je nach Person – mehrere Wochen dauern.
Bedeutung der Nachkontrollen
Nachsorgeuntersuchungen sind entscheidend, um den Heilungsverlauf, den Augeninnendruck und die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen. Dr. Murat Ün empfiehlt, diese Termine konsequent wahrzunehmen.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Kataraktoperation schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung, sodass keine Schmerzen verspürt werden. Manche Patientinnen und Patienten berichten lediglich über ein leichtes Druckgefühl.
Benötigt man nach der OP noch eine Brille?
Der Bedarf an einer Brille hängt von der gewählten Intraokularlinse und der individuellen Augenstruktur ab. Dies wird bereits vor der Operation ausführlich besprochen.
Wie lange dauert die Operation?
Die eigentliche OP dauert meist etwa 10–20 Minuten. Einschließlich Vorbereitung und Erholung kann der Aufenthalt in der Klinik länger sein.
Wird ein Katarakt zum richtigen Zeitpunkt und mit einer geeigneten Methode behandelt, lassen sich viele alltagsrelevante Seheinschränkungen reduzieren. Da jede Situation individuell ist, sollte die Behandlung stets persönlich geplant werden.
Für weitere Informationen oder zur Terminvereinbarung können Sie sich direkt an die Praxis von Op. Dr. Murat Ün wenden.